Benutzungshinweise


Die internationale und interdisziplinäre Literaturdatenbank „Traditionstheorie“ dient dem Austausch zwischen den Disziplinen und den nationalen Forschungen im weiten Bereich der wissenschaftlichen Untersuchung und Erforschung kultureller und religiöser Traditionen.

Sie ist hervorgegangen aus dem Forschungsprojekt an der J. W. Goethe-Universität Frankfurt a.M.: „Logik, Hermeneutik und Pragmatik religiöser Traditionen. Eine komplexe Theorie und Theologie der Tradition“ Fb7/Forschung/Traditionstheorie.

Die Literaturdatenbank „Traditionstheorie“ dient neben der Literatursuche (siehe dazu anschließend) auch dem interdisziplinären und internationalen Austausch von Informationen im Bereich der traditionstheoretischen Forschung

  • durch Informationen über aktuelle Tagungen, Konferenzen, Projekte und gegebenenfalls Einladungen dazu über eine eigene WebSeite mit entsprechender Eingabemaske (Konferenzen und Projekte)
  • durch Informationen über Publikationsmöglichkeiten, Reihen und Zeitschriften (LINK Publikationsmöglichkeiten)
  • durch Eingabe bibliographischer Angaben von eigenen aktuellen Veröffentlichungen über eine komfortable Eingabemaske (LINK Literatureingabe)

Hauptzweck der Internetdatenbank ist jedoch die Literatursuche im Bereich der traditionstheoretischen Forschung

Was finde ich in der Literaturdatenbank „Traditionstheorie“?

Bücher (Monographien und Bücher mit Herausgeber); Zeitschriftenaufsätze; Beiträge in Sammelbänden; in einem geringeren Teil auch Beiträge aus Tages- und Wochenzeitungen.

Auf der Startseite gibt es das Feld „Schnellsuche“. Was kann ich damit machen?

Mit diesem Feld lässt sich die Datenbank auf schnellstem Wege direkt durchsuchen. Es werden dabei immer alle Felder durchsucht (Vollsuche). Es kann eingegeben werden, was immer einem einfällt, ob es nun Autorennamen, Stichwörter, Buchtitel oder was auch immer sind. Die Schnellsuche kann nur Abfragen nach einzelnen Wörtern bearbeiten. Wollen Sie mehrer Wörter eingeben und damit die Suche verfeinern, benutzen Sie bitte die „Erweiterte Suche“! Wenn das gesuchte Wort in der Datenbank vorkommt, werden im Suchresultat alle Datensätze angezeigt, in denen das Wort vorkommt. Vorteil: Man kann gleich mit dem Suchen beginnen. Nachteil: Vielleicht gibt es etwas zum Thema, das gesucht wird, aber das Suchwort ist in der Datenbank anders geschrieben oder es wird hier ein anderes Synonym benutzt. Wenn es also keine oder (was eher der Fall sein wird) zu viele Ergebnisse gibt, hilft die „Erweiterte Suche“ weiter. (N.B.: Es geht in dieser Datenbank um Texte zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit Traditionen. Ihre liebste, traditionsreiche Teesorte werden sie in dieser Datenbank auch mit der „Erweiterten Suche“ nicht finden.)

Die „Erweiterte Suche“ sieht aber schrecklich kompliziert aus. Wie wird man damit fertig?

Keine Angst. Da sind zwar ein paar Felder untereinander und es gibt eine ganze Reihe von Pop-up-Auswahl-Menus — eigentlich ist es aber ganz einfach, da logisch aufgebaut. Allgemein gilt: Füllen Sie die Liste immer von oben nach unten aus. Schreiben Sie einen Autorennamen in Feld 5 ohne, dass 1-4 ausgefüllt sind, z.B.weil der Mauszeiger gerade dort steht, erscheint eine Aufforderung, Daten einzugeben. Dann füllen Sie bitte die Felder 1-4 aus oder kopieren Sie Ihren Abfragebegriff in Zeile 1 der Suchmaske.

Also der Reihe nach:

Bool: Hier können Sie angeben, ob alle Suchwörter in einer Suchabfrage vorkommen sollen (AND), ob ein Suchwort nicht berücksichtigt werden soll (AND NOT) oder ob von den verschiedenen Suchwörtern mindestens eines vorkommen soll (OR).

Felder: Hier sind alle Felder aufgeführt, die für sich oder in Kombinationen durchsucht werden können. Die wichtigsten sind „Autoren“, „Titel“, „Erscheinungsjahr“ und „Schlüsselwörter“. Aber es besteht auch die Möglichkeit, Abstracts zu durchsuchen, soweit diese vorhanden sind. Sie können unterschiedliche Felder gleichzeitig durchsuchen und diese mit Boolschen Operatoren verbinden — dies ermöglicht eine sehr exakte Suche.

Operatoren: Hier können Sie angeben, wie die Suchabfrage mit den von Ihnen gewählten Suchwörtern umgehen soll.
Like sucht entsprechenden Wörter mit einer gewissen Toleranz gegenüber Rechtschreibung.
= sucht genau nach dem eingegebenen Wort, wobei die Rechtschreibung stimmen muss. Außerdem ermöglicht = exakt nach Erscheinungsdaten zu suchen.
Größer > oder kleiner < ist vor allem bei Abfragen von Jahresdaten interessant.
<= bedeutet ist gleich oder kleiner als.
>= bedeutet ist gleich oder größer als.

Wert: Hier geben Sie bitte Ihren Suchbegriff, Jahreszahl etc. ein.
  • Liste: Hier bekommen Sie eine Ansicht der in der Datenbank zu der unter Felder aktiven Kategorie (Grundeinstellung ist „Autoren“) vorhandenen Begriffe. Sollte eine Suchanfrage erfolglos sein, schauen Sie, ob Ihr Suchwort in der Liste steht. Wenn nicht, so schauen Sie bitte, ob Synonyme vorhanden sind. Dass Sie nichts finden, kann heißen, dass es keine Datensätze zu Ihrer Anfrage gibt oder aber, dass wir uns für Begriffe entschieden haben, die von den von Ihnen gewählten abweichen. Zu einer genauen Abfrage empfiehlt es sich, die Listen zu benützen.

Ich bin fündig geworden. Was kann man mit der Trefferliste machen?

Gratulation. Wenn Sie fündig geworden sind, haben Sie wahrscheinlich schon gemerkt, dass die Datenbank gar nicht so kompliziert ist, wie sie auf den ersten Blick erscheint. Aber Sie finden hier nicht nur etwas, sondern können mit dem Gefundenen auch weiterarbeiten.

Zunächst wird Ihnen eine Überblicksliste angezeigt, aus der Sie auch ersehen können, ob es sich um eine Monographie, einen Zeitschriftenaufsatz etc. handelt. Ist Ihre Abfrage sehr unspezifisch, kann diese Liste unter Umständen sehr lang werden. Nun können Sie die Ergebnisse durchgehen und auswählen, welche Datensätze Sie für einen Export vorbereiten wollen. Diese Datensätze müssen Sie mit einem Klick im Feld vor dem Autorennamen auswählen. Wollen Sie alle Datensätze exportieren oder nur zwei ausschließen, empfiehlt es sich, an das Ende der Liste zu scrollen. Dort gibt es das Feld „Alles auswählen“. Klicken Sie es an — und es tut genau, was da steht. Nun können Sie nachträglich noch Datensätze ausschließen, indem Sie einfach auf das nun mit einem „x“ makierte Feld klicken. Die Auswahl können Sie sich erleichtern, indem Sie unter „Details“ die Einzelheiten des Datensatzes ansehen. Wo ein roter Knopf vorhanden ist, ist auch ein Inhaltsverzeichnis, eine Inhaltsangabe oder ein ausführliches Abstract vorhanden. Durch Klicken auf den Knopf „Zurück“ kommt man wieder zur Trefferliste.

Ist die Trefferliste bereinigt und die individuelle Auswahl beendet, kann sie vor dem Export auch neu sortiert werden. Dazu muss unter „Sortieren“ angegeben werden, wie und in welcher Wertigkeit sortiert werden soll (z.B. zuerst alphabetisch nach Autoren oder nach Erscheinungsjahr). Wenn dies geschehen ist, können die Listen übernommen werden.

Wenn ich die Informationen übernehmen und weiterverarbeiten will, was habe ich zu tun?

Das hängt davon ab, zu welchem Zweck ich die Daten übernehmen will.

  • Will ich die Daten als Literaturliste in meine Textverarbeitung übernehmen, so muss ich „ Formatierte Ausgabe“ wählen. Hier kann zwischen 6 Ausgabeformaten gewählt werden (zwei amerikanischen, zwei deutschen, einem englischen und einem französischen). Die so fertig formatierte Literaturliste kann kopiert und in das eigene Textverarbeitungsprogramm übernommen werden.
  • Will ich die ausgewählten Datensätze als Datei exportieren, um sie in einer anderen Datenbank weiterzuverwenden, so kann ich wählen zwischen „ASCII Export“ (für alle beliebigen Datenbanken) oder „ProCite Export“ (für ProCite-Datenbanken ). Im ersten Fall kann die Datei im ASCII-Format in eine eigene Datenbank eingelesen werden, wobei die Exportdatei nach eigenen Wünschen – in Entsprechung zur eigenen Literaturdatenbank – gestaltet werden kann, von den Begrenzungszeichen bis zur Auswahl und Reihenfolge der Felder). Im zweiten Fall wird die Datei im ProCite-Format (ProCite for Macintosh und ProCite for Windows) gestaltet; auch hier können Trennzeichen und ähnliches gewählt werden. Die jeweilige Datei kann dann in die eigenen Datenbank eingelesen werden.

Wie kann ich Publikationen zur Neuaufnahme in die Internet-Datenbank oder Korrekturen von bereits vorhandenen Datensätzen melden?

Dazu bedienen Sie sich am einfachsten der Eingabemaske für die Aufnahme eigener oder wichtiger anderer Veröffentlichungen, die noch nicht in der Datenbank enthalten sind („Aufnahme von Veröffentlichungen“ Knopf „Neuaufnahme“). Sie brauchen dort nur die angegebenen Felder, so genau Sie können, auszufüllen. Alles weitere wird dann von uns veranlasst. Dadurch helfen Sie mit, die Aktualität und Einschlägigkeit der Datenbank zu erhöhen. Bei Korrekturen oder Ergänzungen vorhandener Datensätze klicken sie unter „Aufnahme von Veröffentlichungen“ auf den Knopf „Korrektur“. Dann geben Sie bitte die entsprechenden Änderungen oder Ergänzungen ein. Vielen Dank für Ihre Hilfe. Wir versuchen die Datenbank ständig zu verbessern. Wenn Sie selbst Verbesserungsvorschläge machen wollen, schreiben Sie uns bitte per E-Mail (wiedenhofer@em.uni-frankfurt.de).